Resonanz Band 2b

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Mittwoch, 28. September 2016

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Eva: Umfassendes Werk zum Thema Wiedergeburt

Dieses Buch bildet zusammen mit "Indizienbeweise für ein Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt: Band 2b: Rückführung in "frühere Leben" und deren Nachprüfung" den Folgeband zu "... früher da war ich mal groß. Und ... - Indizienbeweise für ein Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt: Band 1: Spontanerinnerungen kleiner Kinder an ihr "früheres Leben". Ich habe nun alle drei Bände gelesen und kann diese immer nur wieder empfehlen! Der Autor hat sich hier sehr viel Mühe gemacht eine hervorragende Zusammenfassung aller gängigen Werke nicht nur darzustellen, sondern auch auf ihre Wissenschaftlichkeit hin zu überprüfen. Jeden den "esoterische" Literatur zu dem Thema abschreckt sich damit zu befassen, kann ich daher alle Bände wirklich wärmstens ans Herz legen. Es ist immer noch das beste zum Thema was ich je gelesen habe.

Ves: Ein sehr gutes Buch zum Thema Reinkarnation

Auch dieser 2te Band hält das hohe Niveaue.
Absolut empfehlenswert für Interessierte und auch skeptische Menschen (wie mich).
Es muss sehr viel Mühe gemacht haben, all diese Informationen so gut zu recherchieren, Respekt.

Franjo Terhart: Eine wirklich gelungene Darstellung

Dieter Hassler geht im zweiten Teil u.a. auf interessante Themen wie beispielsweise (Xenoglossie) oder Aussagen von Kindern "über ihre Zeit zwischen Tod und Wiedergeburt", aber vor allem auf die therapeutischen Erfolge und Heilergebnisse durch Rückführungen ein. Dabei checkt er diese auf wissenschaftliche Weise, so weit das möglich ist. Bemerkenswert ist hierbei die Feststellung immer wiederkehrender Merkmale, die Hassler sehr gut in verschiedene Kategorien auflistet wie "verstecktes Wissen, Zeitangaben, nachträglich zu korrigierende Quellen, Wiedererkennungen von in Rückführungen "erlebten" Personen u.v.m.
Hierbei stößt der Forscher auf das Wirken von Karma und nimmt eine kritische Bewertung vor. Der Leser erhält eine Ahnung davon, warum es das Phänomen Reinkarnation überhaupt gibt. Das wird vielen Lesern und Leserinnen sicherlich nicht gefallen, weil es spirituell oder religiös eingefärbt ist. Genau aus diesem Grund sollte m.E. auf breiter Ebene in diesem Bereich geforscht werden - ohne Voreingenommenheit. Auch die Aussagen kleiner Kinder zum Leben im Jenseits oder zu ihrem persönlichen Erlebnis Wi8edergeburt, stoßen vermutlich auf Ablehnung, weil es sich ja "nur" um Aussagen kleiner Kinder, also "Kindermund" handelt. Auffällig sind jedoch die stets wiederkehrenden gleichen Bilder und Vorstellung dieser kleinen Kinder, die sich sicherlich nicht untereinander abgesprochen haben. Auch hierbei sollten umfänglichere Forschungen überprüfen, was mit den "Bildern" der Kleinen zum Weiterleben gemeint ist. Manches erscheint wie eine Parabel auf eine dahinter liegende größere Realität, für die uns offenbar die Sprache fehlt. Solche Gedanken erhält der Leser und die Leserin bei einem gründlichen Studium des Werkes von Hassler. Es ist anregend, obgleich er nüchtern, schreibt ohne jegliche Anbiederung oder Effekthascherei. Er ist kein Esoteriker, sondern vielmehr ein am Thema sehr interessierter und engagierter Forscher. Positiv zu bewerten ist auch, dass er alternative Erklärungen zur Reinkarnationshypothese angibt - zugleich Hilfestellung für die Suche nach Rückführern und weitere Leseempfehlungen angibt.
Es bleibt noch viel zu tun, lautet mein Fazit, aber es ist wichtig, dass durch Bücher, wie die von Dieter Hassler, aufgezeigt wird, auf welche Weise man sich seriös diesem komplexen und schwierigen Thema nähern sollte.           zurück nach oben

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Rezension in der ZEITSCHRIFT FÜR ANOMALISTIK (2016) Band 16, S. 225 - 228

Rezensent: ARMIN ALBANO-MÜLLER

Dieter Hassler: Indizienbeweise für ein Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt.
Rückführungen in „frühere Leben“ und deren Nachprüfung
Bände 2b
;    Aachen: Shaker Media, 2015
ISBN 978-3-95631-360-8

Im Band 2b geht Hassler nicht länger von einzelnen Fällen aus, sondern wendet sich vielmehr deren übergreifenden Merkmalen zu. Er zeigt jeweils, in wie vielen der betrachteten Rückführungsfällen diese Merkmale vorkommen und wo sie in der von ihm berücksichtigten Literatur (548 Titel) zu finden sind. Als solche Merkmale benennt er

Xenoglossie und Xenographie

Karma - Hassler unterscheidet 22 Arten von Karma, sieht aber den Nachweis von dessen realer Existenz wegen zu weniger und kaum erforschter Fälle als bisher nicht erbracht an (S. 530 f).

Zwischenleben im Jenseits zwischen zwei Inkarnationen - Die von Hassler hierzu gesammelten Aussagen unterteilt er in 165 Kernaussagen. Sie weisen seiner Meinung nach nicht nur untereinander, sondern auch mit den entsprechenden spontanen Behauptungen kleiner Kinder, die er in seinem 1. Band beschrieben hatte, eine bemerkenswerte Gleichartigkeit auf. Aber um daraus mehr als Spekulation abzuleiten, müsse noch sehr viel weitere wissenschaftliche Forschungsarbeit geleistet werden (S. 637).

Therapie und Heilerfolge - Unter dieser Überschrift bringt Hassler aus der Literatur Beispiele gelungener Heilungen. Dafür, dass er auch dieses Thema in den Büchern behandelt, die sich vorzugsweise mit der Frage beschäftigen, ob die in Rückführung gemachten Aussagen Realitäten oder doch eher Phantasien widerspiegeln, gibt der Autor folgenden Grund an. Die von den Therapeuten „mit den Rückführungen erzielten, oft erstaunlich raschen und nachhaltigen Heilerfolge, auch von schulmedizinisch therapieresistenten Beschwerden, lassen sich eigentlich nur dann verstehen, wenn dafür ein realer Hintergrund gegeben ist.“ (S. 639) Kritiker dagegen hielten die als Erinnerung aus früheren Leben präsentierten Aussagen für Symboldramen, die durch Verlagerung auf eine andere Person und in eine andere Zeit erreichen, „daß die persönliche Betroffenheit nicht mehr so stark schmerze“ (a .a. O.).

Reinkarnationstherapie - Noch ungewöhnlicher ist Reinkarnationstherapie durch „Befreiung des Patienten von Besetzungen - meist von Umsessenheit oder gelegentlich sogar von Besessenheit durch erdgebundene Seelen Verstorbener oder durch andere Wesenheiten“ (S. 663). Hassler beschreibt ausführlich, wie umstritten dieses auch wieder aus der Praxis der einschlägigen Therapeuten stammende Thema ist und dass sein Status einstweilen von deren persönlichen Überzeugungen abhängt. Für Skeptiker, konfessionell Gläubige und die meisten Wissenschaftler gebe es wirksame Reinkarnationstherapie nicht, weil es sie nicht geben könne. Im Schrifttum finde sich entweder enthusiastische Zustimmung oder totale Ablehnung. (S. 717) Aus Heilerfolgen könne man nicht sicher schließen, dass es sich um echte Erinnerungen handele. Solange man die Aussagen in Hypnose nicht nachprüfbar in der Wirklichkeit bestätigt finde, lasse sich nicht ausschließen, dass man es mit Symboldramen, also mit Phantasien oder mit ehemals bewussten, dann aber vergessenen natürlichen Informationsquellen zu tun habe.

Schließlich setzt sich Hassler gründlich über mehr als 20 Seiten mit alternativen Erklärungen auseinander: „Ein bedeutender Stolperstein für die Akzeptanz der Reinkarnationshypothese ist die Tatsache, dass man keinen Wirkmechanismus (modus operandi) bzw. keine allgemein akzeptierte Theorie kennt, (um zu erklären), wie eine Wiedergeburt möglich sein könnte“. (S. 719) Als „normale“ Erklärungen würden angegeben:

  • Normaler Wissenstransfer, Täuschung oder Betrug, Selbsttäuschung, Genetisches Gedächtnis, Zufall, Dissoziation / Multiple Persönlichkeit, Inselbegabung.

Nach Erläuterung, was mit diesen Stichworten im einzelnen gemeint ist, werden ihnen jeweils „paranormale“ Erklärungen gegenübergestellt:

  • Super-ASW und Super-Psi (Solche Erklärungen vermeiden, schreibt Hassler, „den Gedanken einer den Tod überdauernden Seele oder einer jenseitigen Welt. Alle Phänomene werden als Leistungen lebender Menschen, also animistisch verstanden [...] durch extrem ausgeprägte Psi-Fähigkeiten Lebender in Form von Telepathie, Hellsehen, Präkognition, Retrokognition, Psychokinese in Verbindung mit unbewusster Identifikation mit der früheren Person und gleichfalls unbewusster Dramatisierung von angeblichen Erinnerungen“). (S. 754)
  • Wissensfelder (auch als „Akasha-Chronik“ bezeichnet, weisen sie Anklänge an Sheldrakes morphische Felder und teilweise an Jungs kollektives Unterbewusstsein auf). (S. 761)
  • Nachtodliches Persönlichkeitsfeld („Alle Erfahrungen und Eigenschaften der verstorbenen Person werden nicht-materiell und von überall her erreichbar gespeichert“) (S. 762).
  • Geisteranrufung
  • Beeinflussung durch Geister
  • Reinkarnation (die einen Gedächtniserhalt in irgendeiner nicht-physischen Dimension voraussetzt; s. Fontana [2009]: 162)

Bis auf einen Fall in Japan (S. 542) fehlen Rückführungen aus nichtwestlichen Kulturkreisen. Daher sei die Vielfalt der weltweit anzutreffenden Glaubenssysteme mit größerer Bereitschaft, Wiedergeburt anzuerkennen, nicht repräsentativ vertreten (S. 586, 637). Aber laut European Human Values Survey glaubt etwa die Hälfte der Bevölkerung an ein Leben nach dem Tod, in Island sogar 71%, in den USA 81% (Haraldsson (2012: 219ff).

In einem Fazit (S. 769, dort weitere Literaturangaben) spricht sich Hassler für die Anerkennung von Reinkarnation als der besten Hypothese aus (ähnlich Haraldsson, 2012: 236). Darüber hinausgehende ungewöhnliche Erfahrungen als Karma (mit Häufigkeit und Zwangsläufigkeit von Reinkarnation) zu erklären, „ist nur eine mögliche Interpretation des vorliegenden Materials, [...] wie in der Wissenschaft, wo wir bestimmte Tatsachen beobachtet haben und nun nach einer Theorie suchen, die sie erklärt“ (Grof , 2003: 246).

Hassler fügt schließlich eine Reihe von Vorschlägen für zukünftige Forschungen an. Seiner Absicht, Studienbücher liefern zu wollen, geben auch die im Anhang aufgeführten drei Tabellen Ausdruck. Sie bieten:

  • Eine Tabelle „Kernaussagen über das Jenseits“ (S. 808-817) mit 226 Aussagen, davon 36 sog. Kernaussagen, die allerdings nur von 2 der 41 einbezogenen Autoren unterstützt werden (S. 838),
  • eine Tabelle über Heilungen somatischer Symptome (S. 841-866) und
  • eine Tabelle über Heilungen psychischer Symptome (S. 867-892), unterteilt nach speziellen Symptomen.

Bei den hier besprochenen umfassenden und sehr anerkennenswerten zweibändigen Bemühungen Dieter Hasslers drängt sich dem Rezensenten allerdings manchmal der Eindruck auf, dass - anders als in dem vor wenigen Jahren erschienenen Band 1 (Hassler, 2011) - bei der Publikation durch Shaker Media, Aachen, offenbar ein Verlagslektor gefehlt hat. Wären die beiden Bände zu einbändigem Volumen geschrumpft worden, hätte dies die Lesefreude sicherlich erhöht. Abgesehen davon, dass Hilfsfunktionen wie Literaturverzeichnis, Glossar, und Inhaltsverzeichnis mit ca. 74 Seiten in beiden Bänden (also doppelt) erscheinen, wiederholen sich Argumente häufig, andere würden nach Verdichtung verlangen. Dagegen lässt sich jedoch positiv feststellen, dass es sich erklärtermaßen um ein Studienbuch als Anregung für weitere Forschungen handeln soll.

Solch kleine, wohl auch kostenmäßig bedingte Nachteile verdunkeln jedoch nicht den Wert der Bemühungen, die vor allem in den USA vorangetriebene Beschäftigung mit der Frage, ob es nachweislich Wiedergeburt gibt, für das deutschsprachige Publikum umfassend und mit zahlreichen alternativen Beantwortungsmöglichkeiten in solcher Gründlichkeit darzustellen.

Literatur

Fontana, D. (2009). Life Beyond Death. London: Watkins.
Grof, S. (42003). Kosmos und Psyche. 4. Aufl., Frankfurt/M.: S. Fischer.
Haraldsson, E. (2012). The Departed Among the Living. Guildford: White Crow Books
Hassler, D. (2011). Spontanerinnerungen kleiner Kinder an ihr „früheres Leben“. Aachen: Shaker Media   

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